Hyper-personalisiert und relevant: So muss dein B2B Content in Zukunft sein

Personalisierter Content ist King. Jedoch kommt dessen Vormachtstellung immer mehr ins Wanken. Denn: Hyper-personalisierter Content rüttelt energisch am Thron. Aufgrund des digitalen Wandels ist das Abdanken von König Content 1.0 also lediglich eine Frage der Zeit.

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Die Zukunft des B2B Marketings
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Doch was macht hyper-personalisierte Inhalte so kraftvoll? Deine Zielgruppe profitiert spitz gesagt von kompromisslos einzigartigen Informationen auf deiner Website. Sie ändern sich mit jedem Besucher – cleverer KI sei Dank. Diese Dynamik macht im Informationszeitalter den Unterschied zwischen Top und Flop. Denn: Das B2B Marketing der nächsten Generation ist durch und durch smart.

Die Hyper-Personalisierung ermöglicht es dir also,

  • deinen Content für jeden einzelnen Besucher neu anzupassen,

  • die wirklich relevanten Informationen für ihn oder sie bereitzustellen

  • und dank der dadurch entstehenden Kundenbindung auch deine Mitbewerber in Zukunft weit zu überflügeln.

Mit Blick auf diese Vorteile im B2B Online Marketing stellt es offensichtlich keine Überraschung dar: Wer auf den unschlagbar individuellen Content der nächsten Generation verzichtet, stellt sich selbst ein Bein. Die Konkurrenz freut es – denn deine Kunden haben nun den Blick auf ihr optimal digitalisiertes Angebot frei. Und du? Huldige nicht dem falschen König. Hyper-personalisiert ist King!

Warum wird Personalisierung im Content Marketing immer wichtiger?

Deinen Kunden persönlich und direkt ansprechen – würdest du bei einem Verkaufsgespräch von Angesicht zu Angesicht darauf verzichten? Eher unwahrscheinlich. Schliesslich möchte der Interessent wissen, warum und wie dein Angebot ihn optimal bei der Lösung seines Problems unterstützt. Ob dein Unternehmen letztes Jahr mit einem Preis ausgezeichnet wurde, das ist für ihn hingegen weniger relevant. Gleiches gilt für deine Firmengeschichte.

Sicher: Diese Informationen haben ihre Daseinsberechtigung auf jeder Website. Jedoch sollten sie nur dann die Zeit deiner Zielgruppe in Anspruch nehmen, wenn sie tatsächlich einen Vorteil davon haben. Das kann beispielsweise die finale Hilfestellung für die Kontaktaufnahme sein. So könnte der gewonnene Preis an geeigneter Stelle als zusätzlicher Trust den letzten ausschlaggebenden Punkt im Verkaufsprozess bilden.

Extrem personalisierter Content jedoch wirkt tiefer. Er holt deine Zielgruppe exakt dort ab, wo sie bei ihrer einzigartigen Customer Journey gerade steht.
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Die Voraussetzungen für deine Hyper-Personalisierung

Die Hyper-Personalisierung deines Content Marketings kann Entscheidungsprozesse deutlich beschleunigen. Vor allem im B2B kosten diese bekanntlich viel Zeit und damit Geld. Glücklicherweise ist relevanter Content in seiner hyper-personalisierten Form keine Hexerei. Er lässt sich mithilfe der sogenannten Field Merges einfach auf deiner Website, in den Newsletter oder auf einer externen Landing Page integrieren.

Eine saubere Daten ist das A und O für Hyper-Personalisierung

Stelle dir diese am besten wie Platzhalter vor. Sie erinnern an den Druck bei Serienbriefen. Sind die Merges integriert, ersetzen sie die von dir eingegebenen Platzhalter oder einzelne Wörter durch individuelle Informationen. Essenziell ist bei der Integration von Field Merges also eine kompromisslos gut gepflegte Datenbank. Sie muss vollständig und akkurat sein.

Dabei umfasst das Trio zur Nutzung der Hyper-Personalisierung stet

Ebenso möglich ist die Personalisierung mithilfe von Dynamic Content. Diese dynamischen Inhalte können ganze Textblöcke statt einzelner Content Fragmente in Echtzeit ersetzen. Gleiches gilt für Bilder, Links oder CTAs. Aufgrund der höheren Funktionalität ist relevanter Content in seiner dynamischen Form jedoch komplexer.

Kannst du Field Merges beispielsweise als Platzhalter einfügen, müssen die Regeln für den Dynamic Content erst aufgebaut werden. Das gelingt mithilfe der sogenannten Default Rule. Sie greift auch dann, wenn im Rahmen deiner im Vorfeld aufgestellten Regeln kein Wenn-dann-Szenario eintrifft. Schliesslich darf deine Website niemals leer bleiben. Zugegeben: Auch wenn der Aufwand davon zunächst hoch ist, wird er sich langfristig in messbar hoher Kundenbegeisterung auszahlen.

KI als Motor für hyper-personalisierten B2B Content

Optimal aufbereitete Daten sind das Lebenselixier von hyper-personalisiertem Content. Ohne sie geht es nicht. Mit Blick auf die schier endlosen Datenströme ist jedoch auch klar: Deren Qualität muss stimmen. Es gilt also, die Daten entsprechend zu sortieren. Der Einsatz von smarter Technologie versteht sich dadurch von selbst. Sie wird dir dabei helfen, die wirklich relevanten Daten von vernachlässigbaren Informationen zu trennen.

Achte an dieser Stelle aber nicht nur auf die Relevanz. Auch woher sie stammen und welches Ziel du dir für deren Nutzung gesetzt hast, ist für die Hyper-Personalisierung essenziell. Gleiches gilt für die Vorteile, die du deinen Nutzern bieten möchtest. Und: Welche Daten darfst du überhaupt aus rechtlicher Sicht nutzen? Auch hier unterstützt dich KI dabei, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Hyper-Personalisierung? Fällt auf …

Wenn relevanter Content, dann hyper-personalisiert – smarte B2B Unternehmen müssen sich auf dieses Duo einstellen. Schliesslich bietet es zahlreiche Vorteile für die Bewerbung ihrer Angebotspalette. Das vereinfacht den Lead Nurturing Prozess deutlich.

… und wirkt unterstützend auf die Customer Journey

Nicht nur bei der Leadgenerierung spielen extrem passgenaue Inhalte ihre Stärken aus. Bereits die ersten Schritte der Customer Journey unterstützen sie spürbar. Denke hier wieder an die drei bis sieben überzeugenden Inhalte zurück, die B2B Kunden im Durchschnitt für eine Kontaktaufnahme mit dem Vertrieb benötigen.

Deren Bereitstellung auf der Webseite stellt für die meisten Anbieter jedoch eine grosse Hürde dar. Dadurch erklärt sich auch, warum so viele von ihnen Probleme mit einer qualifizierten B2B Leadgenerierung im World Wide Web haben.

Geht es dir auch so? In diesem Fall könnte die Hyper-Personalisierung die Lösung für einen nachhaltig optimierten ROI sein.

Deshalb ist relevanter Content kompromisslos personalisiert

Die Hyper-Personalisierung unterscheidet sich von der regulären Personalisierung im Content Marketing deutlich. So arbeitet sie nicht länger nur mit Namensdatenbanken oder der Suchhistorie.

Du als B2B Unternehmer bist dank ihr vielmehr dazu in der Lage, vom ersten Klick an sämtliche Daten für die erfolgreiche Customer Journey zu nutzen. Mithilfe von KI kannst du beispielsweise die weiterleitenden Medien und auch den Warenkorb deines Onlineshops auswerten. Käufe oder Suchbegriffe lassen sich ebenfalls im Rahmen der hyper-personalisierten Marketingstrategien evaluieren.

Lesen die gerade meine Gedanken?

Das denken sich bereits jetzt die User, die in den Genuss solch hyper-personalisierter Inhalte kommen. Eine Überraschung ist das nicht. Schliesslich hebt sich die User Experience auf entsprechenden Websites stark von klassisch personalisierten Angeboten ab. Hier ist die persönliche Anrede mit Herr oder Frau oft das höchste der Gefühle.

Soll dein Content Marketing jedoch

  • extrem kundenorientiert,

  • ressourcenschonend und

  • dabei unübersehbar qualitativ sein,

führt an der Hyper-Personalisierung kein Weg vorbei. Alles andere ist nett gemeint. Extrem personalisiert: So muss und wird erfolgreicher B2B Content der Zukunft sein!

Fazit: Zeit für die Abdankung von Content King 1.0

Hyper-Personalisierung an die Macht! Mit KI kannst du deinen Kunden auf einer ganz anderen Ebene persönlich ansprechen und somit vermehrt ins Zentrum deiner Marketing- & Sales Aktivitäten zu stellen. Mühe dich darum nicht länger mit personalisierten Ansprachen ab, sondern mache den Weg frei für hyper-personalisiertes Marketing, bei dem du deinen Kunden auf den Thron setzt.