Social Media Beratung

Viele B2B-Unternehmen sind nach wie vor der Meinung, Social Media eigne sich für das B2C-Marketing, aber nicht für B2B. Stattdessen liefen B2B-Marketing und -Vertrieb ausschliesslich über persönliche Beziehungen. Genau aus diesem Grund jedoch ist ein durchdachter Ansatz für Social Media auch für B2B so wichtig.

Social Media Beratung

Denn mit Hilfe der sozialen Medien lassen sich persönliche Kontakte herstellen, pflegen und intensivieren. Auf diese Weise kann man Leads generieren und damit zur Umsatzsteigerung beitragen. Wie Sie eine gewinnbringende, ganzheitliche Strategie für das Social Media Marketing im B2B-Bereich aufbauen, verraten wir in der folgenden Social Media Beratung.

Warum Sie Social Media für das B2B-Marketing nutzen sollten

Social Media ist längst zum Schlagwort geworden und in allen Bereichen unseres Lebens vertreten. Wir nutzen die neuen Möglichkeiten der Kommunikation nicht nur für den Austausch mit Freunden und Familie, sondern auch als Informationsquelle. Unternehmen können sich die Empfänglichkeit der Nutzer für gut platzierte Inhalte zunutze machen.

Egal, ob grosses oder kleines Unternehmen, egal, welche Zielgruppe erreicht werden soll - Marketern bietet sich in den sozialen Medien die Chance, grosse Teile der Bevölkerung zu erreichen. Social Media kann zum Beispiel dazu dienen, die Bekanntheit Ihre Marke oder den Traffic auf ihrer Webseite zu steigern.

Auch für B2B-Unternehmen ist die immer noch zunehmende Popularität der Online-Plattformen also von grosser Bedeutung. Die richtige Präsentation ist dabei das A und O. Es geht darum, den Nutzern der jeweiligen Plattform einen Mehrwert zu bieten. Eine Social Media Beratung kann dabei helfen, den richtigen Fokus zu finden.

Welche sozialen Online-Plattformen eignen sich für das B2B-Marketing?

Social Media Marketing im B2B-Bereich funktioniert also - allerdings sind hier ein paar Dinge zu beachten und Schwerpunkte zu setzen, die im B2C-Marketing keine so grosse Rolle spielen.

Betreiben Sie bereits eigene Social Media Kanäle? Dann haben Sie die Möglichkeit, in der Rückschau zu analysieren, welche Aktivitäten gut funktioniert haben und welche nicht. Stellen Sie sich die Frage, wie Ihr Unternehmen auf den jeweiligen Plattformen wahrgenommen wird. Werfen Sie ausserdem einen Blick auf die Konkurrenz - wie geht diese das Thema Social Media an?

Sollten Sie noch keinen eigenen Social Media Auftritt haben, lohnt sich die Durchführung einer SWOT-Analyse. Wer sich für den Aufbau einer Social Media Präsenz entscheidet, muss sich zuerst die Frage stellen, welche Kanäle für die Präsentation des eigenen Unternehmens geeignet sind.

Bei der Auswahl des richtigen Kanals sollte der Umstand bestimmend sein, dass jede Social Media Plattform eine ganz bestimmte Zielgruppe anspricht. Für das B2B-Marketing gilt in der Regel: Je jünger die Hauptzielgruppe der jeweiligen Plattform, desto weniger ist diese für das B2B-Marketing geeignet. TikTok beispielsweise wird zu 69 Prozent von 16- bis 24-Jährigen genutzt - eine Altersgruppe, die für das B2B-Marketing weniger interessant ist.

Es gilt also, Kanäle zu identifizieren, auf denen sich die gewünschte Zielgruppe bewegt. Nur so lässt sich mit Hilfe passender Inhalte Aufmerksamkeit für die eigenen Produkte und Dienstleistungen schaffen und es kann gelingen, langfristig die Anzahl der Leads und Verkäufe zu steigern.

Vorteile bieten beispielsweise LinkedIn und Twitter. Während LinkedIn eine reine Business-Plattform ist, auf der sich relevante B2B-Zielgruppen schnell finden und ansprechen lassen, bietet Twitter die Möglichkeit, sich über die Hashtags gezielt zu branchenrelevanten Themen auszutauschen.

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Social Media Beratung für den B2B-Markt

Die passende Content-Strategie zurechtlegen

Nach der Auswahl der Social-Media-Kanäle geht es darum, eine Content-Strategie zu entwickeln, die auf den jeweiligen Kanal und seine Zielgruppe sowie auf die eigenen Zielsetzungen abgestimmt ist.

Ganz wichtig: Die Ansprüche der Nutzer an guten Content haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Schlechter Content wird durch Nichtbeachtung bestraft. Es ist also entscheidend, mit den eigenen Inhalten Mehrwerte für den Nutzer zu generieren.

Eine gute Frage für die Bewertung von Inhalten ist daher die nach der Problemlösungsfähigkeit. Löst der Content das Problem des Nutzers?

Nur Inhalte, die dazu angetan sind, potenziellen Kunden einen echten Nutzen zu bieten, bleiben im Gedächtnis. Nur, wer im eigenen Social Media Auftritt Videos, Podcasts, Case Studies und eBooks anbietet, die dem Nutzer interessante und hochwertige Inhalte anbieten, wird bei der Zielgruppe auf Resonanz stossen.

Ein Verständnis für die Zielgruppe entwickeln

Für die Entwicklung geeigneter Inhalte ist es gerade in B2B unerlässlich, die eigene Zielgruppe so gut wie möglich zu kennen. Neben ihrem Alter und den Positionen, die sie im Unternehmen einnimmt, ist es wichtig, nachzuvollziehen, auf welche Art und Weise die Zielgruppe Social Media nutzt.

Zu welchen Zeiten und in welchen Zusammenhängen nutzt sie die jeweiligen Kanäle? Welche Art von Inhalten konsumiert sie?

Nur Unternehmen, die eine Vorstellung davon entwickeln, welche Inhalte die eigene Zielgruppe favorisiert, können passenden Content generieren und auf die eigenen Produkte aufmerksam machen.

Wer feststellt, dass die Zielgruppe beispielsweise besonders gerne Videos oder Blog Posts konsumiert, kann seine Strategie auf das Posten ähnlicher Inhalte ausrichten.

Erfolgreich ist Social Media Marketing nur dann, wenn die Content-Strategie einem roten Faden folgt und beispielsweise wiederkehrende Content-Formen festgelegt wurden. Wenn die Zielgruppe eine Erwartungshaltung bezüglich Ihres Social Media Auftritts entwickeln kann, fällt nicht nur die Kontaktaufnahme leichter, sondern auch das Vertrauen in Ihre Marke wird gestärkt.

Fragen Sie sich also, welche Themen Ihre Branche gerade beschäftigen und ob es ähnliche Lösungen gibt, die Ihre potenziellen Kunden bereits nutzen.

Welche Fragen stellen Kunden und potenzielle Kunden im Zusammenhang mit Ihrem Produkt besonders häufig? Die Antworten auf diese Fragen können dazu dienen, Mehrwerte für die eigene Zielgruppe zu identifizieren und aus diesen Inhalte abzuleiten.

Social Selling in die Social Media Strategie integrieren

Wer glaubt, Social Selling bestünde darin, potenziellen Kunden die eigenen Produkte mit Hilfe der sozialen Medien aufzudrücken, hat den Begriff falsch verstanden. Beim Social Selling geht es vielmehr um den Aufbau persönlicher Beziehungen und darum, potenziellen Kunden als echte Hilfe zur Seite zu stehen.

Auf diese Weise entstehen authentische und persönliche Beziehungen und die eigene Marke gewinnt an Vertrauen.

Interaktionen und Reichweite ausbauen

Nur ab und an mal einen Post absetzen - das funktioniert leider nicht, wenn man möglichst viele Mitglieder der eigenen Zielgruppe erreichen will. Um von vielen - und vor allem den richtigen - Menschen wahrgenommen zu werden, braucht es das richtige Mass an Interaktion und Reichweite.

Um diese aufzubauen und in Kontakt mit der Community zu kommen, helfen nicht nur eigene Beiträge, sondern auch Likes, Kommentare, Tweets und Retweets, private Nachrichten. Social Media lebt von dieser Art von Interaktionen sowie vom Feedback der Nutzer.

Lassen Sie deshalb das Soziale nicht zu kurz kommen und üben Sie sich in der Art und Weise, in der auf der entsprechenden Plattform kommuniziert wird. Diese unterscheidet sich von Kanal zu Kanal, es geht also darum, die Regeln zu erlernen und die eigene Sprache sowie den Content entsprechend anzupassen.

Wichtige Stichworte für die Social Media Beratung sind Regelmässigkeit und Häufigkeit. He häufiger und regelmässiger Sie Inhalte posten und Interaktionen eingehen, desto besser.

Bezahlte Werbung nutzen

Während die Anmeldung auf den meisten Social Media Plattformen auch für Unternehmen völlig kostenlos ist, entstehen durch die Investition von Zeit und Arbeit in den Aufbau der Marketingkanäle und einer grossen Reichweite durchaus Kosten. Gutes Social Media Marketing ist also keineswegs umsonst.

Hinzu kommt die Möglichkeit, auf den jeweiligen Kanälen zusätzlich zur organischen Reichweite Ads zu schalten, die die eigene Zielgruppe ansprechen sollen.

Facebook beispielsweise hat seinen Algorithmus in den letzten Jahren derart verändert, dass die Reichweite von Unternehmen auf dem Kanal stark eingeschränkt wurde. Unternehmen, die ihr B2B-Marketing mit Hilfe bezahlter Ads ausbauen wollen, müssen dafür ein monatliches Budget einkalkulieren.

Fazit

Socia Media Marketing ist längst auch für den B2B-Bereich interessant geworden. Besonders wichtig ist hierbei das Entwickeln einer passgenauen Content-Strategie. Inhalte müssen der Zielgruppe einen relevanten Mehrwert bieten, ihre Fragen beantworten und Lösungen vorschlagen.

Um den richtigen Content generieren zu können, bedarf es detaillierter Kenntnisse der eigenen Zielgruppe sowie des jeweiligen Kanals. Anschliessend geht es darum, die eigenen Inhalte zu verbreiten - treten Sie also in Dialog und kommen Sie mit anderen Branchen-Experten ins Gespräch, um Leads zu generieren.

Denn wenn die eigene Zielgruppe - beispielsweise die Entscheidungsträger wichtiger Kundengruppen – relevante Inhalte rezipiert, ist der wichtigste Schritt zu einer effektiven B2B Social Media Strategie bereits getan.