12 Tipps für Social Selling auf LinkedIn

Über die sozialen Medien lassen sich online gezielt Kunden gewinnen. Dazu benötigt es lediglich ein durchdachtes Profil sowie eine ausgefeilte Strategie. Erfahren Sie hier, was Sie über LinkedIn und Co. wissen müssen und sichern Sie sich zusätzliche Einnahmen mit Social Selling!

Effektive Wege LinkedIn zu nutzen, um zusätzliche Einnahmen für Ihr Unternehmen zu erzielen

Soziale Medien haben sich in den vergangenen Jahren für die unterschiedlichsten Unternehmen zu einer beliebten Vertriebsplattform ihrer Produkte und Dienstleistungen etabliert. Allerdings halten sich die Erfolge in Grenzen.

Insbesondere B2B Unternehmen stossen auf Facebook, Instagram, Twitter und ähnlichen Netzwerken auf Probleme. Als erfolgversprechende Alternative bietet sich jedoch LinkedIn an. Mit einem professionellen Profil haben Sie dort unter Beachtung der wichtigsten Techniken die Möglichkeit, ohne grössere Investitionen zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Der Social Media Marketing Guide für B2B Unternehmen

Soziale Netzwerke sind für viele B2B Unternehmen zu einem wichtigen Tool geworden, um ihre Reichweite zu erhöhen und potenzielle Neukunden für sich zu gewinnen.

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Social Selling als Schlüssel zum Erfolg

Unter Social Selling versteht man grundsätzlich die Identifizierung potentieller Kunden sowie die Kontaktaufnahme und -pflege über die sozialen Netzwerke. So versuchen Unternehmen langfristige Kundenkontakte zu knüpfen und damit einen nachhaltigen Mehrwert zu generieren.

Im Gegensatz zum klassischen Social Media Marketing geht es dabei nicht darum, durch Content möglichst viele Personen zu erreichen. Vielmehr zielt diese Methode darauf ab, die entsprechende Zielgruppe direkt anzusprechen. LinkedIn bietet für diese Art des Marketings die ideale Plattform. Wie Sie die Website nutzen und wie Sie dabei vorgehen sollten, erfahren Sie im folgenden Leitfaden.

Tipps für eine ansprechendes Profil

Ihr Unternehmensprofil ist die Grundlage für erfolgreiches Social Selling. Hier lernt ein potentieller Kunden Sie und Ihr Unternehmen kennen und tritt oft erstmals mit Ihnen in Kontakt. Aus diesem Grund sollten Sie die folgenden Punkte beachten, um eine ansprechende Vorstellung sicherzustellen:

Das Profilbild

Besucher Ihres Profil sehen grundsätzlich zuerst Ihr Profilbild. Daher sollten Sie versuchen, damit bereits einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Nutzen Sie ein Bild, auf dem Sie freundlich und zugleich kompetent wirken. Viele Unternehmensseiten greifen dabei auf ein schlichtes, aber einprägsames Logo als Profilbild zurück.

Das Hintergrundbild

Um die visuelle Darstellung Ihres Profils zu unterstreichen, sollten Sie sich zudem um ein gelungenes Hintergrundbild bemühen. Nutzen Sie es als Blickfang und bringen Sie an dieser Stelle beispielsweise die Werte Ihres Unternehmens zum Ausdruck, oder verweisen Sie auf weitere Inhalte.

Ihr Slogan

Unter dem Namen Ihres Profils befindet sich Platz für den Slogan Ihres Unternehmens. Nutzen Sie zur Erstellung im Zweifel einen Texteditor, um die ideale Länge zu finden. Inhaltlich sollte dieser kurze Text präzise zusammenfassen, was Sie anbieten und wofür Ihr Unternehmen steht.

LinkedIn Slogan Aioma

Quelle: LinkedIn Unternehmensprofil Aioma

Beschreibung Ihres Unternehmens

Ergänzend zum Slogan haben Sie die Möglichkeit, eine ausführliche Beschreibung einzufügen. Stellen Sie Ihre Kompetenzen und Angebot hier ausführlich vor und erklären Sie Ihren potentiellen Kunden, was Sie von der Konkurrenz abhebt. Erläutern Sie ausserdem, welche Errungenschaften Sie vorweisen können und verschaffen Sie Besuchern Ihrer Seite einen Einblick in Ihre Referenzen.

Ihre Kontaktdaten

Selbstverständlich muss bei Ihr Unternehmensprofil auch seinem Zweck gerecht werden: Kontakte mit potenziellen Kunden knüpfen. Daher ist es unerlässlich, Ihre Kontaktdaten zu hinterlegen. Neben Ihrer Telefonnummer sowie Ihrer E-Mail Adresse sollten Sie einen Link zu Ihrer eigenen Webseite einfügen.

Gezielte Kundensuche mit ABM als Fundament für Ihr Social Selling

Account Based Marketing Strategien gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Sie ermöglichen es, das firmeninterne Marketing auf einen bestimmten Kunden oder festgelegte Kundengruppen auszulegen. Der Schlüssel zum Erfolg ist dabei das Zusammenspiel von Vertrieb und Marketing. Soziale Netzwerke sind die ideale Plattform für diese Art der Vermarktung. Damit auch Sie ABM effektiv nutzen können, sollten Sie bei der Planung folgende Punkte beachten:

Schritt 1: Legen Sie Ihren Fokus fest

Account Based Marketing lässt sich grundsätzlich auf zwei Arten umsetzen. Entweder spezialisieren Sie sich auf die Zusammenarbeit mit einigen wenigen Kunden, oder konzentrieren Sie sich auf mehrere ähnliche Accounts. Besprechen Sie Ihren Fokus gemeinsam mit Ihrem Vertrieb und legen Sie bereits zu Beginn fest, wie Sie verfahren möchten.

Schritt 2: Accounts gezielt priorisieren

Sie werden schnell feststellen, dass einige Accounts einen höheren Wert haben als andere. Daher müssen Sie in Absprache mit dem Betrieb eine Liste priorisierter Accounts anlegen. Besprechen Sie ausserdem, worin sich deren Wichtigkeit begründet und welche Ziele Sie für sie verfolgen. Diese Priorisierung sollte zu jeder Zeit nachvollziehbar sein.

Schritt 3: Vertrieb und Marketing in Einklang bringen

Das Ziel Ihrer Account Based Marketing Strategien ist es immer, Leads für Ihren Vertrieb zu generieren. Es empfiehlt sich jedoch, schon zu Beginn festzulegen, wie dieser Ihre Aktivitäten nutzen soll. So haben Sie in Ihrem Unternehmensprofil verschiedene Optionen, um Ihren Vertrieb direkt in die geplanten Prozesse zu integrieren. Dort können Sie beispielsweise bestimmte Vertriebsmitarbeiter automatisch benachrichtigen, falls einer Ihrer Ziel Accounts mit Ihren Inhalten interagiert.

Erfolgreiches Sales Enablement: 3 Säulen für Marketing & Vertrieb

Statt Parallelwelten aufzubauen, geht es darum die Fachbereiche integrativ zu verknüpfen damit hochwertiger Traffic und qualitative Leads generiert werden können.

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Schritt 4: Personalisierte Inhalte bereitstellen

Im Kampagnen Manager Ihres Profils finden Sie verschiedene Account Targeting Funktionen. Mit deren Hilfe können Sie umfangreiche Kampagnen aufsetzen und spezifischen Ziel Accounts personalisierte Inhalte bereitstellen. Dabei stehen Ihnen umfangreiche Targeting Parameter zur Verfügung, um die gewünschten Bereiche festzulegen.

So verkaufen Sie erfolgreich über Ihr Unternehmensprofil

Haben Sie ein durchdachtes Profil angelegt und ABM Strategien ausgearbeitet, gilt es bestehende Kontakte zu Kunden Accounts zu pflegen und den Verkauf über die Plattform zu fördern. Hierbei sollten Sie folgende Tipps beachten:

Tipp 1: Hochwertige Inhalte

Ein gründlich ausgearbeitetes Unternehmensprofil stellt zwar eine stabile Basis dar, reicht jedoch auf Dauer nicht aus. Sorgen Sie regelmässig für neue Inhalte. Achten Sie dabei darauf, dass Ihr Content im Einklang mit den Interessen Ihrer Ziel Accounts steht.

Tipp 2: Kontaktaufnahme und Gespräche mit Mehrwert

Haben Sie innerhalb Ihrer priorisierten Accounts vielversprechende Leads identifiziert, sollten Sie das Gespräch suchen. Nehmen Sie Kontakt auf und personalisieren Sie Ihre Nachrichten anhand der zuvor über den potentiellen Kunden gesammelten Daten. Binden Sie hierbei ausserdem Experten aus Ihrem Vertriebsteam mit ein, um dem Kunden Ihre Kompetenz aufzeigen zu können.

Tipp 3: Den nächsten Schritt machen

Sobald Sie einen engen Kontakt zu Ihren Ziel Accounts geknüpft haben, sollten Sie versuchen, Ihre Kunden zu einem Offline Gespräch zu bewegen. Bieten Sie ihnen also beispielsweise ein persönliches Treffen an, bei dem Sie in Zusammenarbeit mit Ihrem Vertriebsteam die individuellen Bedürfnisse des Kunden besprechen und auf dessen Wünsche eingehen.

Social Selling und ABM als Secret Sauce für Ihren Erfolg im B2B Marketing

Social Selling und Account Based Marketing fördern Ihren Erfolg im B2B Marketing. Auf Dauer generieren Sie nachhaltig zusätzliche Einnahmen, sorgen für Nachvollziehbarkeit Ihrer Vermarktungsmassnahmen und generieren dauerhaften Mehrwert für sich und Ihre Kunden. Aus diesem Grund lohnt es sich, die Extrameile zu gehen und entsprechende Strategien auf Basis Ihres Unternehmensprofils auszuarbeiten und umzusetzen.