Der Weg zum idealen Online Auftritt

Die ideale Webseite von heute ist kein blosses Informationsmedium mehr. Gemeinsam mit einer engen Verzahnung von Social Media Präsenzen und mehrwertstiftenden Inhalten ist die Online Präsenz ein wirksames Marketinginstrument. Wie Sie dieses gestalten, um Kundinnen und Kunden zu begeistern, erfahren Sie hier.

Online Auftritt

Nicht alles ist Social Media

Die eigene Webseite vernachlässigen Unternehmen heute zusehends, weil sie die Annahme verfolgen, dass sich in sozialen Medien das «Leben im Internet» abspielt. Das stimmt allerdings nicht: Viele Firmen verkennen den Wert, den ein Online Auftritt auch heute noch haben kann und verschenken damit kostbares Potenzial.

Andere Unternehmen hingegen wissen sehr wohl, dass die Online Präsenz und das damit verbundene Online Marketing von hohem Wert ist – aber ihnen fehlt das Verständnis dafür, wie eine Webseite aufgebaut werden muss, um für die Zielgruppe interessant zu werden. Damit kommen wir gleich zu einer wichtigen Frage, die den Aufbau der Webseite massgeblich steuern wird:

Wie erfahre ich, ob meine Webseite die Ansprüche der Zielgruppe befriedigt?

Um diese Frage zu beantworten, existieren zunächst bekannte Tools wie Google Analytics, die diverse Performanceindikatoren der Webseite genauer unter die Lupe nehmen.

Falls individuelle Leser nur wenige Minuten auf der Online Präsenz verbringen, häufig abspringen oder in Onlineshops ständig Kaufabbrüche durchgeführt werden, sollten Sie sich Gedanken machen. Mit einiger Sicherheit können Sie davon ausgehen, dass der Kundschaft bestimmte Aspekte der Webseite nicht gefallen. Es gibt eine einfache Methode, herauszufinden, warum sich diese Personen so verhalten: Fragen Sie sie!

Umfragen zur Kundenzufriedenheit

Senden Sie E-Mails an Ihre Kunden oder fragen Sie direkt auf der Webseite, ob sich Besucher einen Moment Zeit nehmen können, um Fragebögen auszufüllen. Achten Sie auf eine präzise Fragestellung und ebenso präzise Antworten, die keinerlei Raum für eine schwammige Interpretation lassen.

Häufig werden Sie feststellen, dass einige gewichtige Probleme an scheinbar sehr geringwertige Aspekte der Webseite geknüpft sind. Überlegen Sie sich etwa, ob Sie den Webseitenaufbau und die Navigation zielgruppengerecht gestaltet haben. Sind Menüpunkte klar verständlich oder existieren Überschneidungen, sodass Kunden nicht wissen, welchem Menüpunkt sie folgen sollten?

Stellen Sie dort Defizite fest, sollten Sie die Navigation überarbeiten und die Gruppierungen logisch bearbeiten. Schaffen Sie eine konsistente, nachvollziehbare Strukturierung.

Qualität steht über allem

Die im Bereich der Webseitenoptimierung seit langer Zeit bestehende Regel «Content is king» gilt nach wie vor. Qualitativ hochwertige Inhalte sind der Grund, warum Menschen eine Webseite aufsuchen. Bei Ihrem Online Auftritt besteht jedoch das Problem, dass «qualitativ» schwer definierbar ist. Einige universelle Regeln gelten unabhängig von der genauen Art der Inhalte:

  • Bevor Sie zum Beispiel einen Blog-Post veröffentlichen, machen Sie sich Gedanken, worüber Sie überhaupt schreiben möchten. Stand beim Verfassen des Posts kein Konzept im Hintergrund, spürt das der Leser sofort anhand eines fehlenden roten Fadens.

  • Kommen Sie zum Punkt: Lesen Besucher eine Überschrift wie «Die Vorteile unserer neuen Bettwäsche», erwarten sie genau diesen Inhalt. Eine Einführung über die Geschichte Ihres Unternehmens will an dieser Stelle niemand lesen.

  • Ein orthografisch und stilistisch korrektes, schönes Schriftbild erfreut das Leserauge. Fehler sollten gar nicht oder nur in minimaler Weise auftreten. Auch im Zeitalter der fehlergespickten Kommunikation in Social-Media-Messengern schätzen Menschen die richtige Nutzung von Sprache.

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Die Technik der Webseite

In den Anfangszeiten des Internets waren ins Leere laufende Links, Baustellensymbole oder lange Ladezeiten keine Ausnahme, sondern die Regel. Heute gilt das nicht mehr: Kunden erwarten eine technisch einwandfreie Webseite.

Konkret bedeutet dies, dass nur schnellste Ladezeiten akzeptiert werden. Bereits ein nur sekundenlanges Warten führt zu deutlich höheren Absprungraten (und Ihre potenziellen Kunden werden sich bei der Konkurrenz umschauen). Geringe Ladezeiten müssen sowohl auf High-End-Computer als auch Smartphones vorliegen. Das bedeutet, dass überbordende Komplexität auf einem Online Auftritt heute nicht mehr gewünscht ist.

Verwenden Sie sichere SSL-Zertifikate (vor allem, wenn Sie ein Onlineshop sind), um das Vertrauen des Besuchers zu gewinnen. Schalten Sie darüber hinaus auf keinen Fall Werbung, falls es sich um eine Unternehmenswebseite handelt. Dies erweckt einen unprofessionellen Eindruck – ebenso wie das Fehlen einer eigenen E-Mail-Domäne. Ein Unternehmen, das über eine frei zugängliche «...@gmx.ch»-Adresse zu erreichen ist, fällt bei den meisten Kunden durch.

Tests schaffen Sicherheit

Zahlreiche Verantwortliche begehen den Fehler, sich bei der Online Präsenz auf ihr Bauchgefühl zu verlassen. Ein ebenfalls verbreiteter Irrtum besteht in der Annahme: «Kann ich die Webseite bedienen, können alle anderen es auch.» Beide Herangehensweisen sind problematisch.

Eine beliebte Variante, um einen neuen Aufbau einer Webseite einem Härtetest zu unterziehen, sind A/B-Tests. Dazu schaltet ein Unternehmen zwei Versionen einer Webseite frei, die den Besuchern via Zufallsprinzip angezeigt werden. Diese Tests können sich über Tage oder Wochen hinziehen. Die daraus gewonnenen Daten lassen sich nach Ablauf des Testzeitraums analysieren.

Führt eine Webseitenversion zu einer deutlich gestiegenen Interaktionsfreudigkeit seitens der Besucher, können Sie recht sicher sein, dass diese Variante die Zielgruppe bzw. deren Wünsche besser erreicht. Für Corporate-Webseiten gelten ausserdem ausführliche Interviews mit Kunden als probates Mittel, um Verbesserungspotenziale aufzuzeigen.

Verknüpfung mit Social Media

Soziale Medien sind klassischen Webseiten in einigen Bereichen (Kundeninterkation, Erreichbarkeit, Reaktionsgeschwindigkeit) überlegen. Binden Sie daher, wenn möglich, Ihre sozialen Auftritte auf der bestehenden Webseite ein. Machen Sie diesen Content nicht zum Fokus der Webseite, aber verweisen Sie an geeigneten Stellen auf Instagram, Facebook, Twitter & Co.

Social Media auf einem Online Auftritt können Sie gut nutzen, um Ihr Image aufzuwerten (soziale Netzwerke erlauben eine sehr nahe, authentische Kommunikation mit Kunden), über Produkte zu informieren oder Kundenservice auf eine für die gesamte Zielgruppe sichtbare Weise auszuüben. Langfristig stärken Sie damit die Kundenbindung und gewinnen ehrliches, wertvolles Feedback.

Betrachten Sie die Online Präsenz ausserdem nicht als Beiwerk, sondern als ebenso wichtig wie Ihre Produkte und Dienstleistungen. Kunden würden in der realen Welt ein Geschäft schnell wieder verlassen, das keinerlei Struktur, ins Leere führende Gänge oder lange Wartezeiten bietet. Betrachten Sie Ihre Webseite analog zu einem virtuellen Geschäft, um ein besseres Gefühl für den Wert Ihrer Webseite zu bekommen.

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