B2B Digital Trends: Mehr als Marketing Automation

Digital Trends tragen dazu bei, die digitale Transformation von Unternehmen schneller umzusetzen. Zu den wichtigsten Digital Trends gehört die Marketing Automation. Sie ist die technologische Basis für vom System selbsttätig umgesetzte digitale Prozesse. Andere aktuelle Digital Trends treiben die Digitalisierung des Vertriebs massiv voran.

Digital Trend

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Marketing Automation: Vorreiter der Digital Trends

Als Marketing Automation bezeichnet man Plattformen und einzelne Software-Tools, die das Marketing automatisieren. Sie dienen der Vereinfachung der Neukundengenerierung, Bestandskundenpflege und der Reaktivierung passiver Kunden. Die Automationslösung beschleunigt die Abläufe innerhalb des Vertriebs und macht Leadgewinnung und Leadmanagement effizienter. Durch die Anbindung der Marketing Automation an das Customer-Relationship-Management-System lässt sich ihre Funktionalität noch erhöhen.

Die Marketing-Abteilung kann dann je nach gewähltem Produkt zusätzliche Aufgaben wie

  • digitales Prozessmanagement

  • Anlegen von Kundenprofilen

  • Social-Media-Marketing

  • Lead-Nurturing und Lead-Management

  • E-Mail-Marketing

  • Content-Management

  • Retargeting

  • Erstellen von Landingpages

  • Veröffentlichen von Google Ads

  • Prozessmonitoring

  • Besucher- und Kunden-Tracking

  • Analysen des Kampagnen erfolgsproblemlos durchführen.

Welche Marketing Automationslösung die für Ihr Unternehmen Passende ist, richtet sich danach, welche Funktionen sie abdecken soll. Viele Lösungen haben den Fokus auf der Gewinnung neuer Interessenten. Diese werden schnell und unkompliziert über Newsletter-Anmeldungen, Software-Downloads und Anfragen über das Kontaktformular generiert. Aufgrund der im System gespeicherten Daten können Sie ihnen regelmässig oder zu bestimmten Anlässen Informationen via E-Mail und Newsletter zukommen lassen. Andere Marketing Automationslösungen starten bereits mit der Content-Erstellung oder Veröffentlichung.

Weil die Marketing Automation den gesamten Workflow steuert, lassen sich damit sogar umfangreiche Werbekampagnen planen und realisieren. Die dabei über die neuen Leads und Kunden gewonnenen Daten werden automatisch im System hinterlegt.

Die Automationsplattform besteht aus verschiedenen beliebig kombinierbaren Modulen. Für kleinere Unternehmen reicht meist eine kostengünstige schlanke Lösung für wenige Nutzer aus, die individuell angepasst wird. Enterprise-Lösungen sind auf den Bedarf grösserer Unternehmen abgestimmt. Bei ihnen wird die Software in das CRM-System integriert. Oder ergänzt Module für die Optimierung der Conversion Rate und für die Text- und Bildverarbeitung.

Zur Erstellung einer automatisierten Werbekampagne benötigen Sie neben Ihrer Automationssoftware die richtige Werbestrategie und einen Schaltplan für den Automatisierungsprozess. Sind diese drei Komponenten bestmöglich aufeinander abgestimmt, profitieren Sie von

  • zielgerechter Kundenansprache

  • einer grossen Anzahl hochwertiger Leads

  • leicht durchführbaren Kampagnen

  • einer deutlichen Erhöhung der Conversion Rate

  • schneller wachsenden Umsätzen

  • einer Steigerung der Neukundenzahl

  • einer Stärkung der Kundenbeziehung

  • reduziertem Personalaufwand

  • geringeren Vertriebskosten

  • einer besseren Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb

  • schnell verfügbaren präzisen Analysen, die Sie zur Optimierung Ihrer zukünftigen Kampagnen nutzen können.

Marketing Automation gilt als die klassische Lösung, das eigene Marketing zu digitalisieren.

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Digital Trends: Zusätzliche Unterstützung für Ihren Werbeerfolg

Trotz allgemein abgeschwächter Konjunktur steigen die Ausgaben der Betriebe für die Digitalisierung des Marketings. Eine kürzlich durchgeführte Analyse der Werbewirtschaft zeigt, dass das digitale Marketing weiter beträchtliche Zuwachsraten verzeichnet. Die international agierende Agenturgruppe Group M geht von einem Umsatzwachstum von 5 % aus.

Die Investition der Firmen in den Ausbau und die Optimierung ihrer digitalen Prozesse ist auch dringend erforderlich, um mit dem technologischen Fortschritt mithalten zu können. Die Grosskonzerne waren die Ersten, die mit ihrer umfassenden Digitalisierung die hohen Anforderungen des Konzepts Industrie 4.0 erfüllten.

Um gegenüber den mächtigeren Konkurrenten bestehen zu können, rüsten immer mehr KMUs digital auf. Den Anfang bildet oft die Einführung eines ERP-Systems. Dieses macht alle betrieblichen Abläufe effizienter, indem es beispielsweise überflüssige Wege vermeidet. Das spart Zeit und Kosten und vereinfacht die Kommunikation.

Unternehmen, die im Vertrieb eine CRM-Software einsetzen, sind gut beraten, diese mit einer Marketing Automation zu kombinieren. Sie sorgt für effizientere und zielgerechte Werbekampagnen. Und erhöht zugleich den Digitalisierungsgrad des Vertriebs. Eine noch grössere Werbewirksamkeit lässt sich mit einigen seit Kurzem bekannten digitalen Trends erreichen.

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Wir zeigen Ihnen Best Practices und Fallbeispiele im Marketing Automation Industry Report 2020.

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Shopping Ads fördern den Kauf via Social Media

Die insbesondere bei Instagram und Pinterest veröffentlichten Shopping Ads machen dem Internethandel über Onlineshops Konkurrenz: Immer mehr Menschen möchten ihre Produkte nicht mehr nur im klassischen Webshop kaufen. Sind Sie Inhaber eines Onlineshops für IT-Hardware und Software, können Sie Ihre Geräte und Programme bequem über Social Media Shopping Ads verkaufen.

Seit November 2019 bietet auch das allseits beliebte YouTube derartige Anzeigen an. Sie erscheinen unter den YouTube Suchergebnissen und der Startseite. Ausserdem wird Pinterest im Laufe des Jahres 2020 mit verschiedenen Anzeigenformaten mit von der Partie sein.

Künstliche Intelligenz für die Predictive Analysis

Einer aktuellen Rakuten Marketing Untersuchung zufolge ziehen 76 % der Marketingleiter in Erwägung, ihr Werbebudget zu erhöhen. Sie planen die Einführung neuer digitaler Technologien wie KI-basierten Softwarelösungen. Diese sind bei der Auswertung der Kundendaten präziser. Und zudem imstande, dem Käufer optimal passende Produkte vorzuschlagen. Die den individuellen Interessen entsprechenden Artikelvorschläge folgen dem Trend zur Personalisierung im Onlinemarketing.

Personalisierte Shop-Startseiten

Haben Sie einen Onlineshop mit IT- und Softwareprodukten, sollten Sie diesen auf die personalisierte Kundenansprache umstellen. Zu den nutzbringendsten aktuellen Trends zählen KI-gestützte Lösungen, die jedem Shopbesucher eine für ihn attraktive Startseite präsentieren. Dafür reicht es völlig aus, die Kaufvorlieben des Kunden zu kennen.

Dieser neue Trend basiert auf dem Besucherverhalten: 75 % der Besucher verlassen den Webshop, wenn er kein für sie interessantes Produkt im Sortiment hat. Fast jeder zweite nimmt einen Warenkorbabbruch vor, wenn der Shop nicht seinen Bedürfnissen entspricht.

Content Marketing

Klingt wie ein alter Hut, ist aber keiner: die Gewinnung neuer Leads mittels Content Marketing. Insbesondere B2B-Käufer erwarten fachlich einwandfreie, präzise und für sie nützliche Informationen. Finden sie auf Ihrer Website oder in Ihrem Shop Inhalte, die ihnen bei ihrem Problem weiterhelfen, schauen sie sich Ihren Shop genauer an. Diesen informativen Content können Sie ihnen an verschiedenen Touchpoints präsentieren. An manchen bietet es sich sogar an, ein kurzes Erklärvideo einzustellen.

Account-based Marketing

Einer der neueren Trends ist das Account-based Marketing (ABM). Diese besondere Form der personalisierten Werbung setzt voraus, dass der Empfänger einen Account beim jeweiligen Unternehmen hat. ABM revolutioniert den traditionellen Marketing-Funnel: Nur ausgewählte Kunden und Interessenten erhalten Werbeangebote, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Account-based Marketing erzielt einen punktuellen aber sehr nachhaltigen Werbeerfolg.

Mitarbeiter als Werbebotschafter

Immer mehr Unternehmen, unter ihnen auch viele Vertreter des B2B, setzen zur Rekrutierung von Fachkräften auf digitale Werbung durch die eigenen Mitarbeiter. Der seit Jahren bestehende Mangel an High Potentials bereitet vielen Firmen Kopfschmerzen: Sie finden einfach nicht die richtigen Mitarbeiter. Stellen bleiben viele Monate lang vakant, sodass die anderen Beschäftigten Mehrarbeit leisten müssen. Projekte können nicht rechtzeitig fertiggestellt werden, weil es an Spezialisten für bestimmte Aufgaben fehlt.

Diesem Missstand will man nun mithilfe einer besonderen Employer Branding Strategie abhelfen: Der nach hoch qualifizierten Talenten suchende Betrieb erstellt Kurzvideos, in denen ausgewählte Mitarbeiter zu Wort kommen.

Sie präsentieren interessante Einzelheiten zu ihrer Firma. Dies kann ein Bericht über einen typischen Tagesablauf im Vertrieb, aber auch die Beschreibung eines Arbeitsplatzes oder des Arbeitsklimas sein. Um letzte Bedenken über eine Bewerbung bei dem Unternehmen zu zerstreuen, schildern sie, wie das Vorstellungsgespräch und das Onboarding ablaufen. Jobsuchende Fachkräfte können sich so ein besseres Bild von der Firma machen und genau einschätzen, ob sie gern dort arbeiten würden.

Das suchende Unternehmen erhält im Gegenzug hoch motivierte und passendere Mitarbeiter. Der Grund dafür ist, dass die Erzählungen der eigenen Angestellten glaubwürdiger sind als allgemeine Beschreibungen im Über-Uns-Teil der Webseite.

Fazit

Verschiedene neue Trends tragen dazu bei, den Digitalisierungsgrad der Unternehmen zu erhöhen. Von der Gewinnung neuer Leads und Kunden und der Stärkung der Kundenbindung einmal ganz abgesehen.