Marketing Automation: Universalwerkzeug für Effektivität

Marketing ist das Zusammenwirken einer Vielzahl unterschiedlicher Massnahmen und Prozesse. Jede für sich alleine gesehen ist bereits eine vielschichtige und aufwendige Angelegenheit. In der Gesamtheit wird ein Arbeitsmonster daraus, das betriebliche Ressourcen verschlingt und systematisch angelegte Abläufe massiv behindert. Besonders die strukturierte Analyse von Daten wird angesichts der Datenmengen moderner Verfahren zur Sisyphusarbeit – wenn keine Methoden zur Automatisierung zur Anwendung kommen.

Marketing Automation

Was also benötigt wird, ist ein Hilfsmittel, das Abläufe koordinieren und automatisieren kann – ein Werkzeug zur Unterstützung von Marketingzielen und zur Förderung der Kundenkommunikation. Das Mittel der Wahl ist die Marketing Automation, die Prozesse aller Art entscheidend optimieren kann.

Allerdings gibt es dabei ein Problem: Marketing Automation ist selbst ein komplexes Konstrukt, für das umfangreiches Wissen über prozessuale Zusammenhänge und technische Abläufe erforderlich ist. Pointiert ausgedrückt könnte man sagen: Marketing Automation einzuführen bedeutet, Wasser mit Benzin zu löschen. Das gilt allerdings nur für die Übergangsphase, bis alle Abläufe eingespielt sind. Danach kommen die unbestreitbaren Vorteile automatisierter Prozesse zum Tragen, und das dauerhaft und nachhaltig.

Marketing Automation – eine strategische Entscheidung

Der Entschluss, Marketing Automation für die eigenen betrieblichen Abläufe einzusetzen, fällt nicht einfach so nebenher beim Kaffeetrinken. Üblicherweise ist er das Ergebnis eingehender Überlegungen, gipfelnd in der Erkenntnis, dass sich dringend etwas ändern muss, um eine drohende Marketingkatastrophe abzuwenden.

Manuell organisiertes Marketing erzeugt Reibungsverluste – dies umso mehr, je grösser die zugrundeliegende Datenbasis ist. Dazu kommt der immense Verschleiss an Arbeitskraft und Zeit, und das, ohne dass sich zumindest befriedigende Ergebnisse einstellen.

Modernes und effektives Marketing, das die grundlegenden Ziele der Verkaufsförderung umsetzt – Steigerung von Umsatz und Kundenbasis – ist auf diesem Weg nicht in gelebte Wirklichkeit umzusetzen. Das gilt vor allem für den Flaschenhals beim Informationsfluss: die Datenanlieferung.

In Zeiten von Big Data lassen sich aus der eintreffenden Informationsflut auf manuellem Weg keine exakt fokussierten und formatierten Prozesse gewinnen. Hier sind automatisierte Vorgehensweisen gefragt.

Reibungsverluste sind nicht der einzige Risikoposten manuellen Marketings. Fast noch wichtiger ist der Verlust der eigenen Marktposition, der bei dieser Vorgehensweise eine zwangsläufige Folge darstellt. Probleme mit der Effizienz der Abläufe sind schlimm genug. Wenn sich darüber hinaus Wettbewerbsnachteile gegenüber Mitbewerbern einstellen – besonders solchen, die konsequent auf Marketing Automation setzen – ist es höchste Zeit für entschlossene Massnahmen.

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Der Marketing Automation Industry Report 2020

Wie weit sind B2B Unternehmen im DACH-Raum im Bereich Marketing Automation? Wir zeigen Ihnen Best Practices und Fallbeispiele im Marketing Automation Industry Report 2020.

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Marketing Automation erfordert Änderungen in der Unternehmenskultur

Wie schon gesagt: Der Entschluss, sich der Marketing Automation zuzuwenden, ist keine leichtfertige Laune, sondern geht in den meisten Fällen auf Sachzwänge zurück. Allerdings sollte die Entscheidung nicht aus einem oberflächlichen Impuls heraus getroffen werden. Die populärsten Impulse in diesem Zusammenhang sind:

  • Impuls 1: Manuelles Marketing reicht nicht – her mit der Marketing Automation!

  • Impuls 2: Die anderen machen es auch – her mit der Marketing Automation!

Wenn einer dieser Impulse (oder beide zusammen) der Hauptantrieb für Ihre Entscheidung pro Marketing Automation ist, sollten Sie dringend noch einmal darüber nachdenken. Die beiden Schlussfolgerungen sind zwar richtig, führen Sie aber für sich alleine nicht auf den idealen Weg.

Der Grund: Es gibt nicht “die” Marketing Automation, also ein fertiges Produkt, das man nur implementieren muss, um alle Probleme zu beseitigen. Was am Beginn des Prozesses stehen muss, ist eine ausführliche und umfassende Bedarfsanalyse. Auf diese Weise gelangen Sie zu ihrem exklusiven, speziell gefertigten Spezialmodell, das genau Ihren Anforderungen entspricht. Vereinfacht ausgedrückt müssen Sie die Frage beantworten: Aus welchen Gründen brauche ich Marketing Automation?

Wie bei Bedarfsanalysen üblich, steht auch hier am Beginn eine ehrliche und detaillierte Bestandsaufnahme der aktuellen Zustände. Wo in Ihrem Marketing gibt es die grössten Reibungsverluste? Von welchen Ihrer Marketingziele sind sie am weitesten entfernt? Wo besteht der grösste Bedarf für Wachstum?

Das sind nur einige Beispiele. Ihre Aufgabe ist es, auf die brennendsten Fragen zufriedenstellende Antworten zu finden. Damit haben Sie gleichzeitig Ihre Marketing Automation beschrieben, und zwar die spezielle Version, die geeignet ist, Ihre individuellen Bedürfnisse optimal zu befriedigen.

Sie sollten Marketing Automation als eine Art Baukasten betrachten. Es gibt eine Reihe von Werkzeugen und Funktionselementen, aus denen Sie ihr ganz spezielles Modell zusammenfügen können. Die Bedarfsanalyse hilft ihnen dabei, die richtigen Bausteine ausfindig zu machen. Nun kommt es darauf an, sie optimal zu kombinieren und zu konfigurieren.

Eine anspruchsvolle Aufgabe richtig in den Griff bekommen

Komplexität kann Einschüchterung vermitteln. Sollten Sie das Thema bereits einige Zeit vor sich hergeschoben haben, ist das verständlich. Schliesslich führt Marketing Automation zu massiven Einschnitten in vertraute Abläufe und erfordert den kollektiven Einsatz von Geschäftsleitung und Marketingteam. Einige Bereiche spielen auch in den Bereich der künstlichen Intelligenz hinein, was zu einem gewissen Kulturwandel innerhalb des Unternehmens führen kann.

Dennoch sollten Sie nicht zu lange zögern, wenn Ihr Unternehmen nicht weiter zurückfallen soll. Und schliesslich sind Sie nicht auf sich allein gestellt. Es gibt leistungsfähige und ausgereifte E-Commerce-Lösungen, auf die sie zurückgreifen können. Sie stellen eine technische Infrastruktur bereit, die auf Übersichtlichkeit und leichte Bedienbarkeit setzt.

Ihr Aufgabe ist es lediglich, sich Klarheit darüber zu verschaffen, was exakt sie erreichen wollen. Der folgende Überblick über die einzelnen Aspekte der Marketing Automation soll Ihnen dabei helfen, die richtigen Elemente auszumachen, die Sie auf dem Weg zu Ihrem Ziel optimal unterstützen.

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Kontaktieren Sie uns für einen unverbindlichen Termin. Dabei soll nebst einer Produkt-Demo evaluiert werden, ob wir Sie bei der Umsetzung von Marketing Automation unterstützen können.

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Marketing Automation: System mit vielen Funktionen

Marketing Automation ist die Antwort auf ein fundamentales Problem beim manuell betriebenen Marketing: Es gibt eine Vielzahl voneinander unabhängiger Prozesse, die nicht isoliert voneinander betrachtet werden sollten. Vielmehr führt erst die effiziente Verknüpfung und Abstimmung zu optimalen Ergebnissen. Das alles muss auf der Basis riesiger Datenmengen funktionieren, wie sie für E-Commerce typisch sind. Nur Big-Data-Prozesse sind in der Lage, sie effektiv und in vertretbaren Zeitabläufen zu verarbeiten.

Lassen Sie uns die einzelnen Bereiche näher betrachten.

Die Benchmarks in Marketing Automation

Ein umfassender Guide mit allen Prozessen, die es für eine effiziente und erfolgreiche Marketing Automation in B2B braucht.

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Digitalisierung und digitale Transformation

Es gibt nur wenig, was die Geschichte der Menschheit in den letzten tausend Jahren so stark verändert hat wie die Digitalisierung, wie wir sie in den letzten drei Jahrzehnten beobachten konnten. Es handelt sich nicht einfach um eine technische Entwicklung – Digitalisierung ist die Quelle umwälzender sozialer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen.

Unlösbar mit Digitalisierung verbunden ist der Begriff Industrie 4.0, der allerdings nur einen Teilbereich des gesamten Phänomens beschreibt. Es geht nicht nur um die Evolution industrieller Abläufe – Digitalisierung hat Einfluss auf fast alle Bereiche menschlicher Existenz. Die Schaffung neuartiger Berufe gehört ebenso dazu wie fortschrittliche Arbeitsmodelle und nicht zuletzt die Art, wie wir miteinander kommunizieren.

Der erste Schritt hin zur Digitalisierung ist der Computer. Erst seine massenweise Verbreitung hat all die Prozesse ins Laufen gebracht, die uns auf unseren heutigen Weg geführt haben. Doch die Zukunft hat eben erst begonnen. Innovative Technologien wie künstliche Intelligenz, Cloud Computing, maschinelles Lernen und das Internet der Dinge stehen erst am Anfang, sind aber heute schon vitale Komponenten der Marketing Automation.

Eine B2B-Anleitung für Marketing Automation

In zehn Tagen von 0 auf 100. So schaffen Sie es, ein Marketing Automation Projekt erfolgreich auf den Boden zu bringen.

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Eine der wichtigsten Herausforderungen im Unternehmensbereich ist die Digitalisierung von Arbeitsprozessen. Sie ist der einzige Weg, um dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Das macht die digitale Transformation zu einer Schlüsselstrategie hin zu neuartigen Geschäftsmodellen und Wertschöpfungsketten. Das Ergebnis sind beschleunigte Innovationszyklen und im Ergebnis nachhaltiges Wachstum.

Digitale Transformation beschreibt ein Massnahmenbündel, das digitale Verfahren an die Stelle früher manuell oder analog durchgeführter Abläufe setzt. Der Begriff beschreibt demnach nicht einen eigenständigen Prozess, sondern eine Unternehmensphilosophie. Sie führt zu Effizienzsteigerung, besserer Wettbewerbsfähigkeit und Schonung der Ressourcen.

Digitale Transformation ist die Voraussetzung für weitere Schritte hin zu effizienten Prozessen – sie wie sie die Marketing Automation darstellt.

Digitale Transformation

Eine intelligente Digitalisierungsstrategie ist das Gebot der Stunde für alle, die den Zug in Richtung digitale Transformation nicht verpassen wollen.

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Digitale Transformation

Digital Marketing und Digital Business

Mit Digital Marketing wird der Sektor des Marketings beschrieben, der sich auf digitale Technik stützt. Das kann der Computer sein, allerdings auch mobile Endgeräte, Online-Plattformen und verschiedenartige digitale Medien. Das gemeinsame Ziel aller verwendeten Elemente ist die Produktwerbung und die Verkaufsförderung.

Die Hinwendung zu digitalen Einrichtungen und Verfahren für die Verkaufsförderung begann in den 1990er-Jahren, als die Beliebtheit digitaler Geräte in der Bevölkerung sprunghaft zunahm und sich damit ein neuer Kommunikationskanal herausbildete. Das führte nicht nur dazu, dass digitale Plattformen wie beispielsweise soziale Netzwerke zunehmend fester Bestandteil des Alltags wurden. Digitales Marketing hielt auch immer häufiger in die Marketingpläne von Unternehmen Einzug.

Heute sind digitale Kampagnen fester Bestandteil des Marketings. Sie bestehen in der Regel aus Kombinationen der Verfahren Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Influencermarketing, Kampagnenmarketing, Contentmarketing, Social-Media-Marketing, E-Mail-Marketing und einer Reihe weiterer Methoden. Viele von ihnen lassen sich im Rahmen der Marketing Automation kombinieren und in ihrer Effizienz optimieren.

Mit Digital Business werden in der Regel Geschäftsstrategien beschrieben, die auf den Möglichkeiten und Methoden des Digital Marketing beruhen.

Digitales Marketing für Ihr Unternehmen

Eine gut überlegte Digital Marketing Strategie zielt darauf ab, dass die relevanten Stakeholder im digitalen Raum einander treffen und in ein Geschäft einsteigen.

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Digitales Marketing für Ihr Unternehmen

Digitale Strategie und Digital Trends

Die digitale Strategie beschreibt eine Vorgehensweise, um mit digitalen Mitteln bestimmte Ziele zu erreichen. Durch den hohen Innovationsgrad bei den digitalen Technologien stehen den Unternehmen eine Vielzahl von Möglichkeiten offen, auf digitale Ressourcen zurückzugreifen, je nachdem, welches Ziel im Raum steht.

Der Marketing Automation Canvas

Ein Canvas inklusive Leitfaden zur Einführung von Marketing Automation für Ihr B2B Unternehmen.

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Der Marketing Automation Canvas

Gerade die Vielzahl der Möglichkeiten ist es, was bei der Wahl der Mittel Fehlentscheidungen wahrscheinlicher werden lässt. Beispielsweise ist es allgemeine Praxis geworden, von der Papierform auf digitale Methoden wie den Webauftritt oder die Kommunikation in den sozialen Medien zu wechseln.

Dennoch kann es bestimmte Produkte oder Dienstleistungen geben, bei denen auch der konventionelle Prospekt oder Katalog in Papierform erfolgversprechend sein kann. Die digitale Strategie legt fest, welche Mittel zur Anwendung kommen sollen.

Digitale Trends beschreiben die digitalen Technologien und Verfahren, sie sich in einem bestimmten Zeitraum als besonders beliebt oder hilfreich erwiesen haben. Im Bereich des Marketing sind die Verfahren damit gemeint, die sich in den Bereichen Verkaufsförderung, Kundenbindung und CI als besonders effektiv und hilfreich herausgestellt haben.

Digitale Strategie

Eine starke Webpräsenz ist ein absolutes Muss, um in Zeiten der Digitalisierung neue Kunden zu gewinnen und ans B2B Unternehmen langfristig zu binden.

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Digitale Strategie

Business Intelligence

Der Begriff Business Intelligence (BI), oder Geschäftsanalytik, entstammt dem Bereich der Wirtschaftsinformatik. Er umfasst Prozesse und Verfahren zur systematischen Analyse des eigenen Unternehmens. Darin enthalten ist das Sammeln, Auswerten und Darstellen von Daten in elektronischen Formaten. Die so gewonnene Datenbasis ist für die Marketing Automation von grundsätzlicher Bedeutung.

Das Ziel von BI ist die Gewinnung von Erkenntnissen, um Managemententscheidungen zu optimieren. Die dafür erforderliche Datenbasis beinhaltet Informationen zum Unternehmen, die Marktentwicklung und die Mitbewerber. Die Auswertung erfolgt in der Regel durch IT-Systeme mit spezieller Software.

Effektive Business Intelligence verbessert nicht nur die eigenen Geschäftsabläufe, sondern auch die Beziehungen zu Kunden und Lieferanten. Nicht selten sind Kostensenkungen, verbesserte Wertschöpfung oder die Minimierung von Risiken die Folge.

Business Intelligence mit Automation

BI erhält angesichts der enormen Veränderungen unserer Zeit eine immer grössere Bedeutung - und kann nur durch intelligente Tools umgesetzt werden.

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Business Intelligence mit Automation

Prozessmanagement

Der Begriff des Prozessmanagements beschreibt die Implementierung, Gestaltung, Dokumentation, Identifikation, Steuerung, und Optimierung von Geschäftsprozessen.

Prozessmanagement ist ein ganzheitlicher Prozess. Es umfasst nicht nur technische Aspekte, sondern auch organisatorische Fragen, darunter die strategische Positionierung und Ausrichtung sowie organisatorische Aufgabenstellungen. Ebenfalls zum Thema Prozessmanagement gehören Themen der Organisationskultur sowie Methoden, um am Prozess beteiligte Elemente optimal einzubinden und zu führen. Die Optimierung aller Prozesse macht im Endeffekt eine effektive Marketing Automation möglich.

Verbessertes Prozessmanagement

Die digitale Transformation in der Unternehmenswelt bedeutet nicht ausschliesslich, dass Prozesse von analog auf digital umgestellt werden.

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Verbessertes Prozessmanagement

Key Performance Indicators

Der Key Performance Indicator (KPI) ist ein Begriff aus der Betriebswirtschaftslehre. Er ist eine Kennzahl, die den Erfüllungsgrad oder Fortschritt eines Prozesses misst und damit unter anderem wichtige Richtwerte für die Gestaltung von Marketing Automationsprojekten liefert. Als Referenzgrössen dienen dazu prozesskritische Erfolgsfaktoren innerhalb des Unternehmens.

In der Dienstleistungsbranche betreffen wichtige KPIs den Umsatz pro Kunde, den Auslastungsgrad bei den Mitarbeitern oder den Umsatz pro fakturiertem Personentag.

Weitere gebräuchliche KPIs sind der Anteil positiver oder negativer Medienberichte über das eigene Unternehmen, der Anteil von Projekten in der Entwicklung oder Forschung, die in Vorserie gehen, der Erstkundenumsatz eines Vertriebsteams, die Menge der Fördermassnahmen durch die Personalentwicklung oder die produzierte Stückzahl pro Tag.

KPI Beispiele für B2B

Online Marketing lässt sich mit Hilfe von konkreten KPIs analysieren - und das ohne grosse Investitionen oder langfristiges Commitment.

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KPI Beispiele für B2B

Big Data

Der Begriff Big Data ist im Grunde keine technische Beschreibung, sondern eine qualifizierende Einordnung. Er definiert Datenmengen, die zu gross, zu unstrukturiert, zu komplex oder zu schnelllebig sind, um sie mit manuellen Verfahren effektiv zu bearbeiten.

Mittlerweile hat sich Big Data auch als Sammelbegriff für digitale Verfahren eingebürgert, die eine neue Art und Weise beschreiben, Datenverarbeitung und digitale Kommunikation zu betreiben, so beispielsweise die Marketing Automation. Der Schwerpunkt bei der Verwendung des Begriffs Big Data im Zusammenhang mit Prozessbeschreibungen liegt in dem gesellschaftlichen Wandel, der durch sie ausgelöst wird.

Die unspezifische Definition des Begriffs Big Data löst ständig neue Verwendungsvarianten aus. So beschreibt der Begriff seit einiger Zeit auch die Gesamtheit der Verfahren, die beim Sammeln und Auswerten grosser Datenmengen zur Anwendung kommen.

Weitere Anwendungsfälle des Begriffs sind beispielsweise die wachsende Kontrolle über Menschen durch Geheimdienste, die Vorratsdatenspeicherung, die intransparente Automatisierung von Entscheidungsprozessen in Computerprogrammen oder ganz allgemein der Einsatz von neuen Technologien beim Einsatz massenhafter Datenmengen als Ersatz herkömmlicher, meist manueller Verfahren.

Big Data

Je mehr Daten ausgewertet werden können, desto komplexer wird deren Verarbeitung. Mit herkömmlichen Mitteln ist diese folglich nicht mehr oder nur schwer zu meistern.

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Big Data

Datensilos

Der Begriff beschreibt Datenbestände und Informationssammlungen, die an unterschiedlichen Standorten gespeichert sind. Der Zugriff ist auf bestimmte Nutzerkreise beschränkt, beispielsweise Abteilungen.

Datensilos können sich sich bewusst oder unbewusst bilden. Für die Marketing Automation sowie andere betriebliche Abläufe ist es in der Regel ratsam, Datensilos aufzulösen und die Daten in effektivere und transparentere Strukturen zu überführen.

Insellösungen

Datensilos verringern die Qualität und die Glaubwürdigkeit Ihrer Daten. So bleibt mit verzerrten Daten nicht nur die Messbarkeit auf der Strecke, sondern auch die Vergleichbarkeit.

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Insellösungen

Datenmanagement

Unter Datenmanagement ist ein Massnahmenbündel organisatorischer, technischer, konzeptioneller und methodischer Art zu verstehen. Das Ziel ist es, für die unternehmensweiten Geschäftsprozesse das maximale Nutzungspotential der eigenen Datenbasis zu entwickeln.

Weitere Aufgaben des Datenmanagements sind die Optimierung der Informationsqualität der zur Verfügung stehenden Daten sowie alle Aspekte des Datenschutzes.

Die Konsistenz der Daten ist eine weitere relevante Aufgabenstellung des Datenmanagements. Gerade in den unternehmenstypischen, komplexen Prozessketten von der Erfassung über die Bestandsführung und das Controlling bis hin zur Bilanz kommt es auf eine durchgängige Datenstruktur von hoher Qualität an, um Reibungsverluste und Fehler zu vermeiden – auch bei der Marketing Automation.

Effizientes Datenmanagement

Die Datenmenge wie auch die Datenqualität erfordern professionelle Managementsysteme, um das Informationsangebot im Griff zu behalten und auf optimale Weise einzusetzen.

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Effizientes Datenmanagement

Customer Data Platform

Die Customer Data Platform (CDP) ist ein spezielles Softwarepaket, das eine einheitliche und dauerhafte Kundendatenbank erstellt. Sie steht dann anderen Systemen für den Zugriff zur Verfügung. Dabei stammen die Daten aus unterschiedlichen Quellen, von wo die CDP sie abruft, bereinigt und mit dem bereits vorhandenen Bestand kombiniert. So entsteht aus fragmentierten Quellen ein zusammenhängendes, übersichtliches Kundenprofil.

Einige Customer Data Platform bieten zusätzliche Funktionen an. Dazu gehören Vorhersagemodelle, Contentmarketing und Analysen zur Evaluierung der Marketingleistung.

Kundendatenplattform

Eine Customer Data Platform ist als eine Kundendatenplattform zu verstehen, die alle Kundendaten der Customer Journey zu einheitlichen Kundenprofilen zusammenfügt.

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Kundendatenplattform

E-Mail Marketing

E-Mail-Marketing beschreibt den massenhafte Versand von Werbebotschaften oder anderer verkaufsfördernder Inhalte an bestimmte Empfängergruppen. Die drei Hauptziele des E-Mail-Marketings sind Markenbekanntheit, Kundentreue und Kundenvertrauen. Bei der Marketing Automation stellt E-Mail-Marketing eines der zentralen Elemente dar.

Durch E-Mail-Marketing soll auf meist automatischem Weg zwischen Kunden und Unternehmen eine hoch individualisierte Kommunikations- und Verständnisebene geschaffen werden. Die strategischen Ziele sind eine Intensivierung der Kundenbeziehungen - sowohl mit bestehenden als auch mit früheren Kunden - die Kundenneugewinnung, das Initiieren neuer Geschäfte oder auch das Antriggern von Impulskäufen.

E-Mail Marketing

Personalisiertes E Mail Marketing ist elementarer Bestandteil jeder Onlinemarketing-Kampagne. Automatisiert lässt es sich noch leichter, zielgerichteter und effizienter durchführen.

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E-Mail Marketing

Kundensegmentierung

Gerade bei der Marketing Automation ist die exakte Identifizierung von speziellen Kundengruppen innerhalb des gesamten Kundenbestands von grundsätzlicher Bedeutung. Diese Aufgabe erfüllt die Kundensegmentierung.

Das Verfahren macht spezielle und adressierbare Gruppen aus, die über identische Merkmale verfügen. Daraus lässt sich der Schluss ziehen, dass sie in grossen Zügen auch in ihrem Konsumverhalten übereinstimmen. Um eine exakte Fokussierung zu ermöglichen, sollten sich die ausgemachten Gruppen deutlich voneinander unterscheiden.

Das Ziel ist die optimale Ansprache und Betreuung der Kunden, exakt angepasst an das ermittelte Konsumprofil. Ist die Segmentierung erfolgreich, äussert sich das durch grösstenteils identisches Reaktionsverhalten der in der Gruppe enthaltenen Individuen.

Erfolgreiche Segmentierung

Marketing Automation spart langfristig Zeit und Kosten. Basis ist die Bildung aussagekräftiger Kundensegmente.

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Erfolgreiche Segmentierung

Personalisierung

In der Informationstechnik bedeutet Personalisierung die Zuordnung von Merkmalen zu einer Person. Darauf aufbauend erfolgt dann die Anpassung von Dienstleistungen, Informationen und Programmen an die speziellen Eigenschaften des Nutzers – das grundlegende Funktionsmerkmal von Marketing Automation.

Es gibt die Personalisierung nach inhaltlichen und nach formalen Aspekten. Die inhaltliche Personalisierung kann beispielsweise eine Vorauswahl von Produkten für den speziellen Interessenten zur Folge haben. Formale Aspekte wirken sich zum Beispiel auf Gestaltungselemente der Werbemittel aus, beispielsweise die Farbgebung und das Layout der Website.

Personalisierung im Marketing

Personalisierung ist nicht umsonst zu einem eigenen Marketing-Trend geworden - doch was versteckt sich genau dahinter?

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Personalisierung im Marketing

Automatisierung

Die Automatisierung von Abläufen spielt sowohl in der Produktion als auch in der Verwaltung und der Verkaufsförderung eine zentrale Rolle.

Die Anwendung, die sich beim Marketing vor allem mit der individualisierten Kommunikation mit grossen Interessentengruppen befasst, ist die Marketing Automation.

Automatisierung

Marketing Automatisierung macht Ihre Geschäftsprozesse effizienter und kostensparender. So können Sie die gewonnene Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten nutzen.

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Automatisierung

Workflow

Der Begriff des Workflow – zu deutsch Arbeitsablauf – entstammt der Organisationslehre. Er beschreibt die zeitliche und räumliche Abfolge von zusammengehörigen Arbeitsabläufen, und das auf technischer, funktionaler oder physikalischer Ebene.

Im Bereich des Marketing kommen Workflows häufig bei der Gestaltung von Massnahmen anhand des Kundenverhaltens nach dem Erstkontakt mit dem Angebot eines Unternehmens zur Anwendung, der so genannten Customer Journey. Hier beschreiben Workflows angepasste Ablaufkonzepte, die sich am Nutzerverhalten der Interessenten orientieren – ein wesentliches Element der Marketing Automation.

Workflows

Workflows, auch automatisierte Workflows genannt, bestehen aus einer programmierten Abfolge an Funktionen, die auf Interaktionen reagieren.

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Brand Awareness

Die Brand Awareness oder Markenbekanntheit ist eine Kennzahl, die die Marktdurchdringung einer Marke beschreibt. Sie wird in der Regel durch die Befragung von Angehörigen bestimmter Zielgruppen ermittelt und gibt Auskunft darüber, wie gut sich die Befragten an eine Marke erinnern können.

Ziel der Befragung ist es, herauszufinden, unter welchen Voraussetzungen sich Menschen an Marken erinnern und ob sie die Marke beim erneuten Kontakt mit der richtigen Produktkategorie in Verbindung bringen. Die Fähigkeit, eine Marke schnell wiederzuerkennen und mit einem bestimmten Produkt oder einem Image zu assoziieren, ist für erfolgreiche Projekte bei der Marketing Automation von wesentlicher Bedeutung.

Brand Awareness

Eine starke Marke ist das Rückgrat eines Unternehmens. Sie bildet die Ausgangslage für tragfähige Werbestrategien und eine spitze Markenführung.

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Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz (KI) beschreibt Verfahren zur Nachbildung menschlicher Entscheidungsfindung in IT-Systemen, basierend auf Methoden des maschinellen Lernens. Das führt dazu, dass Computer eigenständig Entscheidungen fällen können, und das auf der Basis von Wissen, dass ihnen nicht einprogrammiert wurde, sondern das sie selbst gewonnen haben.

Gerade bei der Marketing Automation kommt es darauf an, Verhaltensweisen der Interessenten auf der Basis intelligenter Prozesse richtig zu bewerten, die richtigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen und die entsprechenden Massnahmen einzuleiten. Daher gewinnt die KI bei der Marketing Automation zunehmend an Bedeutung.

Artificial Intelligence

Lange Zeit waren Automation und intelligente Abläufe unvereinbare Paradigmen – bis Künstliche Intelligenz die Bühne betrat.

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Artificial Intelligence

Landing Page

Eine Landing Page ist eine speziell gestaltete Webseite, die als Ziel für spezielle Marketingmassnahmen fungiert. Sie kann aus Werbeaktionen, Suchmaschinen oder Anzeigen heraus angesteuert werden.

In der Regel orientiert sich die Gestaltung und Machart der Landing Page an den speziellen Gegebenheiten der Zielgruppe, für die sie angelegt wurde. Daher kann es durchaus vorkommen, dass für ein und dieselbe Werbemassnahme mehrere, unterschiedlich gestaltete Landing Pages vorbereitet werden.

Für die Marketing Automation ist die Landing Page von wesentlicher strategischer Bedeutung. Je nach dem Verhalten der Nutzer auf ihrer Customer Journey leitet das System sie an die situationsbedingt geeignete Seite weiter.

Landing Page

Zum Erhalt von mehr Leads und Sales benötigen Sie eine suchmaschinenoptimierte Landing Page, die in eine Marketing Automationslösung eingebunden ist.

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Fazit

Besonders, wenn es darum geht, grosse Personengruppen individuell und scharf fokussiert anzusprechen, ohne dabei unverhältnismässig umfangreiche Ressourcen an Zeit und personellem Aufwand in Anspruch zu nehmen, ist Marketing Automation mittlerweile zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel geworden.

Darüber hinaus erlaubt Marketing Automation die Analyse grosser und grösster Datenmengen – eine Aufgabe, die manuell nicht mit sinnvollem Aufwand zu bewältigen ist. Und nicht zuletzt sorgt Marketing Automation für ein präzises Tracking – Grundvoraussetzung für die erfolgversprechende Gestaltung neuer Prozesse.