Lead Nurturing mit Aioma vs. HubSpot

HubSpot Workflows bieten dir viele Optionen, um Prozesse wie Lead Nurturing zu grossen Teilen zu automatisieren. Leider bedingt dies aber immer auch ein grosses Zeitinvestment und Vorwissen. Insbesondere für KMUs bietet es sich deswegen an die Aioma Automation von Lead Nurturing basierend auf künstlicher Intelligenz ins Auge zu fassen.

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Erfahre in diesem Vergleich, wie sich die Prozesse für die Automation von Lead Nurturing bei HubSpot zu Aioma unterscheiden und wie du für dein KMU den grössten Nutzen aus den Marketing Technologien ziehen kannst.

HubSpot Nurturing mit Liste, Automated E-Mails und Workflows

Bevor du bei HubSpot einen Lead Nurturing Stream aufsetzen kannst, der deinen Leads basierend auf ihren Interessen Informationen zukommen lässt, musst du erstmals ein solides Fundament aufbauen.

  1. Zunächst muss der HubSpot Tracking Codes installiert werden, entweder auf deiner Webseite oder deines Blogs mit dem HubSpot CMS.

  2. Anschliessend erstellst du erstmals einfache Automationen mit Follow-Up Mails, sammelst Daten und erstellst Listen.

  3. Nach einiger Zeit wirst du die notwendigen Informationen und Strukturen haben, um deinen Leads Inhalte zukommen zu lassen, welche ihren Interessen entsprechen.

Wenn du dann aber die Listen mit den verschiedenen Segmenten nach Interessen, Funnel Stufen, Branchen, oder ähnlichem hast, kannst du massgeschneidert darauf E-Mails erstellen, welche für die Leads wirklich relevante Informationen enthalten, welche über ein einfaches Follow-Up Mail hinaus gehen.

Diese E-Mails kannst du danach mit dem Workflow Tool an deine segmentierten Leads zukommen lassen.

Prozessautomatisierung bei HubSpot

Das Workflow Tool von HubSpot bietet dir ganz viele verschiedene Möglichkeiten, um deine Prozesse zu automatisieren. Dabei setzt HubSpot insbesondere auf eine Entscheidungsbaum Logik, bei welcher basierend auf vordefinierten Triggern vordefinierte Aktionen ausgelöst werden.

Daher bietet sich auch die Automatisierung von Lead Nurturing an - denn wer hat schon die Ressourcen, um konstant seine Leads manuell mit relevantem Content zu beliefern?

Wenn du im HubSpot einen sogenannten Lead Nurturing Stream aufsetzen möchtest, musst du erst den Ausgangspunkt definieren. Meist wird damit definiert, welches spezifische Segment deine Nurturing E-Mails erhalten soll. Danach kannst du verschiedene E-Mails basierend auf ihren Interaktionen mit vorangehenden Inhalten aussteuern und fixe Verzögerungen zwischen den verschiedenen E-Mails einplanen.

Als Beispiel also kannst du definieren, dass alle Kontakte, welche in der Liste “Interessiert an Lead Nurturing” Mitglied sind im Nurturing Stream enrollt werden. Danach sendest du nach 5 Tagen deine erste Nurturing E-Mail und wartest dann nochmals 10 Tagen. Bevor dann das zweite Mail versendet wird, prüft HubSpot nochmals, ob dein Lead dein Lead Magnet heruntergeladen hat oder nicht. Entsprechend sendest du entweder ein Reminder E-Mail, welches auf eine andere Weise auf dein Lead Magnet hinweist oder du sendest direkt ein E-Mail mit weiterführenden Informationen und Content Offers.

Die Grenzen von HubSpot Nurturing Streams

Mit dem oben beschriebenen Setup müssen sehr viele verschiedene E-Mails und Nurturing Streams erstellt werden, um alle strategisch wichtigen Themen auf der gesamten Customer Journey abdecken zu können. So kann es gut sein, dass du plötzlich 100 E-Mail und 10 Workflows hast. Für Schweizer Unternehmen oder international tätige Firmen ergibt sich durch die Mehrsprachigkeit zudem noch eine weitere Komplexitätsstufe.

Kurz gesagt: Es benötigt extrem viel Zeit, Nurturing Streams in HubSpot auf- und auszubauen

Die Komplexität der Streams nimmt schnell zu - die Gefahr: Sie werden nur noch von der Person wirklich verstanden, die sie aufgesetzt hat. Dadurch wird das gesamte Konstrukt auch immer anfällig für Fehler im Prozess.

So ist es zum Beispiel äusserst schwierig sicherzustellen, dass ein Kontakt nicht plötzlich in 5 Nurturing Streams gleichzeitig landet, nur weil er eben alle Kriterien erfüllt hat. Zudem müssen meist die Kriterien mit der Zeit auch angepasst werden, wenn es wieder neue Inhalte, Content Offers und Formulare gibt, was schnell mal vergessen geht.

Aioma Nurturing mit KI generierten Segmenten, E-Mails und vordefinierten Nurturing Intervallen

Aioma ermöglicht dir einen einfachen und schnellen Einstieg in die Welt der Content Automation. Du musst lediglich deinen Tracking Code auf deiner bestehenden Website installieren, deine bestehenden Kontakte importieren oder synchronisieren und kannst dann direkt schon loslegen. Dank künstlicher Intelligenz musst du keine Listen oder Segmente mehr erstellen.

Die Aioma Technologie identifiziert automatisch, an welchen Themen und Produkten dein Lead interessiert ist und mappt das Interesse auch gleich auf der Customer Journey.

Damit du aber wirklich relevante Inhalte an deine Kunden senden kannst, unterstützt dich Aioma auch bei der Erstellung und Verteilung von Content. Denn: Ohne Content kein Lead Nurturing.

Hyper-personalisiertes Lead Nurturing auf Autopilot

Basierend auf den Interessenprofilen kannst du dann in einem vordefinierten Intervall passende Informationen mittels 1:1 E-Mails an deine Leads senden. Aioma nennt das hyper-personalisiert, da dabei nicht nur die Ansprache und der Absender (nach Ownership) personalisiert wird, sondern auch der Inhalt auf die Interessen und den Stage in der Customer Journey angepasst wird.

Die Grenzen von Aioma Lead Nurturing

Aioma fokussiert sich nur auf die Automatisierung und Personalisierung im Bereich des Lead Nurturings und kann nicht zur Automation weiterer Prozesse eingesetzt werden. Dafür macht es dir diesen zeitraubenden Prozess besonders einfach und spart dir viel Zeit, welche du andernorts einsetzen kannst. Wichtig ist an dieser Stelle auch noch zu erwähnen, dass Aioma kein CRM ist und nur optimal funktioniert, wenn du es in Kombination mit deinem bestehenden CRM nutzt.

Fazit: HubSpot ist der grosse Bruder von Aioma

Klar ist: HubSpot bietet viel mehr Funktionen als Aioma - die Zeit und das Wissen um das Potenzial der All-In-One Marketing Plattform auszuschöpfen fehlt aber oft. Warum also nicht das Beste aus zwei Welten vereinen? HubSpot als CRM, Marketing- & Sales Software und Aioma als Add-On für effizientes Content und Lead Management, welches sonst zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde.