SEO Guide: So verbesserst du das Ranking deines Contents bei Google

Viele Websites werden trotz bester Inhalte niemals gefunden. Wer bei Google auf Seite 2 rangiert, ist schlicht nicht relevant – ganz egal, welche geheimen Schätze die Seite eigentlich zu bieten hat und welcher enorme Nutzen in ihr steckt. Deshalb ist Suchmaschinenoptimierung (SEO) wichtig. Und dabei gibt es einiges zu beachten.

SEO Guide Contents bei Google

Wer kein technisches SEO betreibt, hat keine Chance.

Warum SEO wichtig ist

Viele Unternehmen, die Blogs, Onlineshops und Co betreiben, kümmern sich nicht um die Suchmaschinenoptimierung. Noch immer herrscht der Gedanke vor, die besten Inhalte setzen sich auf Dauer zwangsläufig durch und die Einarbeitung in die vielen technischen SEO Feinheiten sei damit nichts weiter als Zeitverschwendung. In Zeiten, in denen der Google Algorithmus ein enorm starker Gatekeeper ist, der auch noch immer wieder nachjustiert und geschärft wird, ist ein solches Denken jedoch fatal:

Wer im Internet erfolgreich sein möchte, muss dafür sorgen, dass seine Seite gefunden wird.

Konkret bedeutet das, dass eine Auseinandersetzung mit Googles Ranking Mechanismen sowie eine beständige Anpassung der eigenen Massnahmen an die Neuerungen des Algorithmus nötig ist. Während es vor etwas mehr als einem Jahrzehnt noch genügte, die eigene Seite mit bestimmten Keywords vollzupumpen, sind heute andere Qualitäten gefragt: Nützlichkeit, Übersichtlichkeit und nicht zuletzt technische Barrierefreiheit. Der letztgenannte Aspekt nimmt dabei in den letzten Jahren immer stärker an Bedeutung zu und stellt seit Juni 2021 einen der wesentlichen Ranking Faktoren dar, weshalb SEO heute im Vordergrund der Optimierungsarbeiten stehen sollte.

Der vorliegende Guide hilft dir also, deine Seite aus den Untiefen der Suchergebnisse auf die vordersten Plätze zu katapultieren, indem er dir wesentliche Aspekte der Optimierung für Suchmaschinen nahe bringt.

Langeweile verkauft sich nicht: Sei einzigartig und aktuell

Die hundertste Seite mit den immergleichen Phrasen und Inhalten erkennt Google als langweilige Kopie der Kopie. Schon lange geht es bei der Verbindung von Content und SEO nicht mehr darum, den Inhalt bloss mit bestimmten Signalen anzureichern, damit Google ihn zu bestimmten Suchanfragen präsentiert. Mittlerweile steht daneben die Nützlichkeit des Inhalts im Vordergrund der Bewertung seitens Google:

Wer sich nicht von der Konkurrenz abheben kann, schafft keinen greifbaren Mehrwert und wird von Google als nicht relevant eingestuft.

In diesem Falle kann der Text bestens mit Keywords gespickt und technisch einwandfrei aufbereitet sein – er wird keine Chance haben.

Google: Der Wegweiser durch’s Internet

Google versteht sich nicht mehr als Suchmaschine, die bloss möglichst viele passende Ergebnisse anbietet, sondern als eine Art Wegweiser durch das Internet, der nur auf die relevantesten Punkte weist. Wer zu diesen Knotenpunkten zählt, entscheidet sich nicht zuerst anhand der Seite selbst, sondern in der Kongruenz von Angebot und Nachfrage.

Für dich bedeutet das, dass du ein Angebot schaffen musst, das sich so sehr von der Konkurrenz abhebt, dass Google erkennt, dass du etwas Einzigartiges anbietest, das potentielle Besucherinnen und Besucher nicht auch anderswo bekommen können.

Der wichtigste Schritt auf dem Weg zu diesem Ziel besteht darin, Zeit und Mühe in die eigenen Inhalte zu investieren.

Content und SEO sind keine getrennten Komponenten.

Es geht vielmehr darum, bereits bei der Produktion der Inhalte darauf zu achten, dass sie nützlich sind. Die Optimierung für Suchmaschinen ist damit kein Prozess, der an einer bereits fertiggestellten Seite ansetzt, sondern ein solcher, der immer im Hintergrund stehen und bei jedem Schritt mitgedacht werden muss, um zum Erfolg zu führen.

Hilf den Menschen und löse Probleme

Vermutlich fragst du dich nun, wie du es schaffst, nützliche Inhalte zu produzieren, die etwas wirklich Neues darstellen. Hier hilft es, einmal darüber nachzudenken, wonach Menschen im Internet suchen. In der Regel geht es dabei um Problemlösungen: Wer nach „Überblick B2B Direktmarketing“ sucht, möchte in aller Regel auf konkrete Tipps stossen und nicht auf eine Geschichte des Direktmarketings oder einen Text, der ganz allgemein erzählt, warum Direktmarketing im B2B Bereich sinnvoll ist.

Anders verhält es sich bei der Suche „Studie Online Marketing im B2B“, bei der eine praktische Anleitung zum Online Marketing ebenso wenig hilfreich ist wie ein allgemeiner Text hierzu. Hier ist vielmehr nach Erhebungen gefragt, die einen Überblick über den Einsatz von Online Marketing Methoden und/oder ihren Erfolg geben.

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Warum geht deine Content Strategie besser auf, wenn du sie mit Inbound Marketing abstimmst? Die Vorteile, welche sich für dein B2B Unternehmen durch Content Inbound Marketing ergeben, sind beachtlich.

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Was hilfreich ist, ist also in höchstem Masse von der jeweiligen Situation abhängig. Die erfolgreiche Optimierung für Suchmaschinen setzt daher eine gute Kenntnis der Suchintentionen voraus:

  • Welche Suchanfragen sollen auf meine Seite führen?

  • Wonach ist mit einer solchen Suche tatsächlich gefragt?

  • Welches Bedürfnis steht hinter ihr?

Eine Zielgruppenrecherche sowie eine strategische Ausrichtung der eigenen Inhalte ist dementsprechend von zentraler Bedeutung.

Schaffe Ordnung

Doch auch die besten Inhalte garantieren keine hervorragende Platzierung bei Google. Inhaltliches SEO bedeutet daher nicht nur, nützliche Inhalte zu schaffen, sondern auch, diese ansprechend zu präsentieren. Zentral ist hierbei die Seitenstruktur. Nur Seiten, auf denen Nutzerinnen und Nutzer sich problemlos zurechtfinden, werden gerne und lange besucht.

Springt ein Grossteil deines Traffics hingegen wieder ab, da ein Textblock ohne Zwischenüberschriften, ohne Navigation und ohne Bebilderung präsentiert wird, sendet das negative Signale an Google: Deine Seite scheint nicht zu bieten, wonach gesucht wird. Zudem hat eine gute Struktur mit Heading Tags und Co. auch auf dein technisches SEO einen positiven Einfluss, da du so sicher stellst, dass auch die Google Spider weiss, um was es in dem Artikel geht.

Setze Links

Wäre es nicht schön dumm, deine mühsam gewonnenen Leserinnen und Leser zur Konkurrenz zu verweisen? Ganz im Gegenteil! Links zu weiterführender Literatur bringen einen echten Nutzen für diejenigen, die sich noch tiefer in das Thema oder einen speziellen Aspekt einarbeiten wollen. Darüber hinaus senden sie positive Signale an Google, da eine Verknüpfung mit anderen themenrelevanten Inhalten auf die Relevanz der jeweiligen Seite schliessen lässt. Solange du nicht mit deinen wichtigsten Keywords verlinkst, schaden Verlinkungen dir also nicht.

Und versuche selbst verlinkt zu werden

Um deine Autorität zu stärken, gibt es in den Augen von Google & Co. keinen besseren Weg, als von anderen Themenführern im Markt genannt und verlinkt zu werden. Gute Backlinks kriegst du zum Beispiel durch Kooperationen, durch die Erwähnung in Use Cases, Teilnahme an Interviews, verfassen von Gastbeiträgen oder Features auf anderen Online Plattformen.

Keywords sind auch im 21. Jahrhundert relevant

Keywords? Keywords! Auch heute spielen sie noch eine Rolle, wenngleich sie nicht mehr den zentralen Stellenwert einnehmen, den sie früher hatten. Eine eigene Wissenschaft um die Auswahl und Unterbringung von Keywords gibt es nicht. Wichtig ist nur, dass du weisst, für welche Schlagworte du gefunden werden willst.

Das zentrale Keyword, welches das Thema wiedergibt, sollte im Titel und in einigen der Unterüberschriften sowie im Text auftauchen. Daneben ist es sinnvoll, es auch in der URL sowie in ALT-Tags zu platzieren. Schwer ist das nicht: Wer über Erfolgsfaktoren im Gebrauchtwagenhandel schreibt, wird seinen Text vermutlich ebenso benennen und diese Phrase schon aus inhaltlichen Gründen im Text unterbringen.

Keine doppelten Inhalte

Dass Inhalte nicht zusammengeklaut werden sollten, versteht sich von selbst. Doch auch innerhalb der eigenen Seite wirken Doppelungen sich negativ auf das Ranking aus. Erkennt Google, dass Textpassagen oder ganze Texte auf mehreren Unterseiten vorkommen, wird es mindestens eine dieser Unterseiten weitgehend ignorieren – was dem Ranking der Seite schadet.

SEO funktioniert nur mit einzigartigem Content!

Schreibe also nicht in immer wieder in ähnlichen Worten über das immergleiche Thema, sondern fokussiere dich auf unterschiedliche Fragen und Inhalte, wenn du gut ranken willst.

Ohne technisches SEO läuft nichts

Oft heisst es, der Inhalt sei alles, worauf es ankomme. Doch ohne technisches SEO ist das alles oft nichts wert. Mache also nicht vor der Ziellinie schlapp! Google kann von der Relevanz deiner einzigartigen und nützlichen Inhalte noch so sehr überzeugt sein – mit einer lahmenden Seite, die auf Smartphones kaum lesbar und obendrein nicht mit einem SSL-Zertifikat versehen ist, wirst du es nicht auf die erste Seite schaffen.

Spätestens mit dem Algorithmus-Update im Juni 2021 hat Google klargestellt, dass technische Faktoren in der Optimierung für Suchmaschinen mittlerweile einen grossen Raum einnehmen:

  • Ladegeschwindigkeiten,

  • technische Seitenstrukturen

  • und Optimierung für mobile Endgeräte

sind heute ebenso wichtig wie die Sicherheit der Seite und die Qualität des Quellcodes.

Was nach viel Arbeit klingt, hat in der Praxis keine allzu explosiven Konsequenzen. SSL-Zertifikate werden von den meisten Hostern mittlerweile kostenlos zur Verfügung gestellt und mit wenigen Mausklicks aktiviert. Ladegeschwindigkeiten lassen sich durch Reduzierung von Bildgrössen, durch einen möglichst schlanken Quellcode und die Verwendung eines Caches erreichen, während die Optimierung für mobile Endgeräte heute bei allen professionellen Anbietern längst mitgedacht ist.

Doch ganz ohne Einsatz geht es auch nicht. Folgende Massnahmen solltest du idealerweise umsetzen, um deine Seite ganz nach vorne zu bringen:

  • AMP bei statischen Seiten aktivieren, um die Ladegeschwindigkeit auf mobilen Endgeräten zu erhöhen

  • einen Cache installieren

  • Bildgrössen reduzieren

  • CSS und JavaScript minimieren

  • responsives Design nutzen, evtl. Template wechseln

  • ein SSL-Zertifikat nutzen und die Verschlüsselung erzwingen

  • Laufend prüfen, ob es 404 Links gibt, die ins Leere verlaufen

Setzt du diese technischen Massnahmen in die Tat um und lieferst gute Inhalte, steht der Top Platzierung nichts mehr im Wege. Verschwende also keine Zeit, sondern mache dich an die Arbeit: SEO ist keine Option sondern ein Muss!

Fazit: Warum du ohne SEO nicht weiterkommst

Festhalten lässt sich, dass Erfolg im Internet ohne gezielte Suchmaschinenoptimierung nicht mehr möglich ist. Neben der inhaltlichen Optimierung stehen heute vor allem technische Massnahmen im Vordergrund, die von Google immer stärker gewichtet werden. Wer heute in technisches SEO investiert, macht seine Seite fit für die Zukunft und schafft die Grundlage für ein ideales Ranking seiner optimierten Inhalte.